Samstag 03. Januar 2009 There and back again
Von: Robert SchmidtIn Jerusalem angekommen, suchten wir uns erstmal eine Möglichkeit ein zünftiges Zureisebier zu trinken. Trotz des stolzen Preises von 15 Euros für einen Liter wollten wir mit der Tradition nicht brechen. Aber es gibt ja zum Glück nicht nur eine Kneipe in dieser Stadt! Auf einem unserer Kreuzzüge sind wir sogar einem französischen Compagnion begegnet. Dann hieß es aber auch schon Shabat Shalom! Also abwarten und Bier trinken, und neue Kulturen auf sich wirken lassen. Von viel Arbeit wurde leider nur gesprochen, also kehrten wir dieser, von Religion überquellenden, Stadt den Rücken und machten uns weiter.
Ab ans Mittelmeer. In Regavim ist eine wunderherrliche zweiläufige Podesttreppe entstanden, die in Giv’at Olga eingebaut werden sollte. Da wir aber nicht ’used to the israelian way getten’ wollten, haben wir Wartezeit in Reisezeit umgewandelt. Also ab in die Wüste. Nach kurzem Aufenthalt ging’s nach Eilat, der weltberühmten Schwesternstadt von Kamen. Schnorcheln im Roten Meer, sonnenbaden und die örtliche Tanzkultur in Augenschein nehmen, haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Der Einbautermin der Treppe rückte näher, also zog es uns wieder gen Norden. Noch kurz am Toten Meer vorbei, sich ein bißchen treiben lassen und dann nach Tel Aviv. Wohlfühlen in einer Großstadt mit Strand. Der Treppenbau ging halbwegs problemlos über die Bühne…der Fußboden war natürlich noch nicht fertig and two centimeters are of course no problem! Und schon zog es uns wieder weiter. Hoch in den Norden. In Metula Hanuka gefeiert und in Tiberias das erste Mal Anzeichen von Herbst, in Form von drei Tagen Dauerregen, erfahren. Weihnachten waren wir in Nazareth. Immer noch im strömenden Regen und dann wurde Das Weihnachtswunder für uns wahr. Nachts um zwei hielt ein Australier, der sich verirrt hatte und uns nach dem Weg fragte. Er nahm uns mit zu seiner Familie. Von Yodfat ging’s dann wieder nach Tel Aviv um die Heimreise nach Sibiu anzutreten. Endlich wieder angekommen ’In the real holy land’.




